22.02.2009, Die ersten 10'000 km!

LOL :-D Diese Woche war es soweit: Ich bin meine ersten 10'000 (in Worten: Zehntausend) Kilometer im Cab-Bike gefahren! :-D LOL

Das hätte ich vor lauter Unmut über die Augsburger Straßenverhältnisse bei Schneefall fast übersehen :-|

Damit ist es Zeit für ein erstes Resumee meiner bisherigen Velomobilkarriere.

Datenlage

Erst einmal die nüchternen Daten (Stand 22.02.2009):

  • 10172 km geradelt
  • 389 mal im Cab-Bike gefahren
  • maximal 73 km/h in einem Dreirad gefahren :-O
  • drei Verschiedene Mäntel und zwei verschiedene Schläuche ausprobiert
  • 2 Ketten verbraucht
  • Viel über Fahrradtechnik gelernt
  • Zahlreiche neue Bekanntschaften geschlossen

Es gab im Rückblick sowohl anstrengende als auch schöne Momente. Wobei es für mich ein großer Vorteil war, dass ich mit dem Cab-Bike in die Arbeit fahre. Dadurch überwindet sich der innere Schweinehund (ja, den gibt es auch beim Velomobil!) leichter. Irgendwie muss ich ja zur Arbeit kommen, und mit dem ÖPNV ist es eigentlich immer schlechter als mit dem Radl ;-)

Lebensqualität

Was aber in jedem Fall im Vordergrund steht ist eine ganz neue Lebensqualität die sich mir durch den täglichen Sport erschlossen hat:

  • 22 kg abgenommen :-P
  • Viel wacher und entspannter den ganzen Tag über
  • rund 1 Stunde am Tag mehr Zeit (VM ist schneller und flexibler als ÖPNV)
  • Mehr Luft beim Tuba-Spielen :-)
  • Zum ersten Mal in meinem Leben auf eine Höhenwanderung mitgegangen und keinerlei konditionelle Probleme gehabt :-D

Das Velomobil hat für mich also ausschließlich Vorteile gebracht. Ich bin nun in der Lage täglich einen Ausdauersport auszuüben, ohne dass es mich zusätzlich Zeit oder Geld kostet. Den Gang zum Fitnessstudio kann ich mir sparen und dumme Warterei an irgendwelchen Bushaltestellen auch.

Alltagsgegenstand

Interessant ist auch ein Vergleich wie sich mein Cab-Bike verändert hat:

2007 2009
Cab-Bike 2007 Cab-Bike 2007 Cab-Bike 2009 Cab-Bike 2009

Es ist für mich inzwischen ein unverzichtbarer Alltagsgegenstand geworden. Sicherlich braucht es eine gewisse Pflege (vor allem im Winter), aber es genügt meistens 1 Stunde am Wochenende, dann ist wieder den Rest der Woche Ruhe.

In meinem Job bringt es mir keinerlei Nachteile, ganz im Gegenteil. Ich kann in der Früh als erstes im Büro gleich mal duschen. Das muss nach einer Stunde intensivem Radeln auch sein, vor allem im Sommer. Wenn ich etwas zu transportieren habe (Laptop, Anzug, Reisegepäck), so hat das bisher noch immer im Cab-Bike platz gehabt. Gerade Gepäck lässt sich besser transportieren als mit dem ÖPNV. Schließlich bewege ich mich radelnd flexibel von Haustür zu Haustür.

Zukunft

Wie geht es nun weiter mit mir und meinem Velomobil? Zunächst einmal so wie bisher :-) Wenn sich gesundheitlich nicht ändert, werde ich auch weiterhin möglichst jeden Arbeitstag mit dem Velomobil fahren. Die Wochenende nutze ich zum Erholen, auch das ist für mich ein Muss.

Das Cab-Bike ist für mich immer noch das richtige Velomobil. Gerade auf meiner „Rumpelstrecke“ durch den Siebentischwald möchte ich z.B. ein Quest nicht quälen. Sicherlich ist es was Geschwindigkeit betrifft nicht das ideale Velomobil, auch die Kapselung des Antriebsstrangs lässt zu Wünschen übrig, das sorgt für unnötigen Verschleiß.

Darin, ob es wirklich ein Kopf drinnen Velomobil sein muss, bin ich mir inzwischen aber schon nicht mehr so sicher. Gerade im Sommer ist Kopf draußen sehr angenehm und auch wesentlich kommunikativer ;-)

Ich hatte ja schon letztes Jahr mal darüber nachgedacht auf ein Thunderstorm zu wechseln, insbesondere wegen der guten Federung, aber der sehr offene Unterboden hat mich dann auf der Spezi doch abgeschreckt.

Auf dem Velomobiltreffen habe ich dann die Leiba-Xstream kennengelernt. Auch ein sehr schönes, und durchdachtes, Velomobil. Aber bringt das wirklich Vorteile gegenüber meinem Cab-Bike?

Und dann gibt es noch das Milan. Ein absolutes Traum-VM. Vielleicht, wenn in 3-4 Jahren ein neues VM ansteht, wird es ja was in der Richtung?

Wie man sieht ist die Auswahl an VM inzwischen deutlich größer geworden als noch vor 2 Jahren, als ich das erste Mal auf der Suche war. Und auch meine Auswahlkriterien haben sich aufgrund der gesammelten Erfahrung und der deutlich Reduktion meines Leibesumfangs geändert. Mal schauen was die Zukunft bringt.

Aber auf absehbare Zeit wird es sicherlich weiterhin heißem: Im südlichen Augsburger Landkreis werden Ufos gesichtet! ;-)

blog/22.02.2009_die_ersten_10_000_km.txt · Zuletzt geändert: 22.02.2009 17:00 von webmaster
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